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Gemeinsame
Botschaft der Künstler für die Vision Europas des 3. Jahrtausends
Die Initiative der tschechischen Künstlergesellschaft
ORBIS PICTUS: EUROPA ensteht in Zusammenarbeit
mit den Tschechischen Zentren und den Kulturabteilungen
der zuständigen Ortsbehörden und steht unter der
Schirmherrschaft des stellvertretenden Vorsitzenden
des Senats der Tschechischen Republik, Herrn Ing. Zdenìk Vojíø.
Das Projekt soll die Kunst für und über Europa unterstützen.
Integrierung – Aufgabe für Europa im 3. Jahrtausend
Am 1. Mai 2004 traten der EU zehn neue Mitglieder bei, unter
ihnen auch die Tschechische Republik. Dieses Tag ist
von großer historischer Bedeutung. Doch bei weitem nicht
alle Europäer sind auf diesen Integrationsprozess vorbereitet.
Noch immer überwiegen nationale Interessen hier und da über
die Vision eines gemeinsamen Europas, mit der auch nicht zuletzt
die notwendige politische, wirtschaftliche, geistige und
bürgerliche Emanzipation verbunden ist. Die Unterstützung
und Befürwortung des europäischen Einigungsprozesses beschränkt
sich meist auf strategische und autoritäre Argumente. Diese
sind meist rein pragmatischer, technokratischer Natur. Doch es
ist Zeit, dass der Europagedanke auch auf das Gebiet des zivilen
bürgerlichen Lebens mit seiner geistig- kulturellen Dimension
übertragen wird. Die heimische Kommunikation, welche den
Integrationsprozess thematisiert, muss um eine geistige
und emotionale Dimension erweitert werden. Mit ihrem Projekt
will die Künstlergruppe an diesem Punkt anknüpfen um entscheidenden
Beitrag zu leisten, so dass Europa auch auf dieser Ebene zusammenwächst.
Die Tschechische Republik, die im Herzen des europäischen
Kontinents liegt, fühlt die Verpflichtung, mit ihren kulturellen
Potential zur Unterstützung des Einigungsprozesses beizutragen.
Aus diesem Bewusstsein heraus entstand dieses Projekt. Es handelt
sich um die bisher größte visualisierte Verbindung von Visionen
über das zukünftige Europa.
Die Nicht- tschechischen Künstler werden von den über ganz
Europa verstreuten Tschechischen Zentren ausgewählt und kontaktiert.
Die Kulturabteilungen der zuständigen Behörden der Tschechischen
Republik übernehmen diese Aufgabe, wenn es sich um tschechische
Künstler handelt.
Das Projekt besteht darin, dass jeder Maler ein Stück Leinwand
zugeteilt bekommt auf dem er seine Arbeit verrichten kann,
jeder in seiner individuellen Art. Die einzelnen Akteure werden
die Idee des vereinigten Europas im 3. Jahrtausend in den
Facetten präsentieren. Es werden hierbei verschiedene Schwerpunkte
gesetzt, je nachdem, welcher Aspekt jeweils für wichtig erachtet
wird. Es wird dabei an die Bilder derer angeknüpft, die bereits
vorher kreierten wurden. Somit entsteht zweifellos ein monumentales,
vielstimmiges Werk, das die Gönner und Befürworter eines geeinten
Europas aber ebenso die zaudernden Europaskeptiker anzusprechen
gewillt ist. Die Kunstschaffenden werden mit Leinwänden in der
nötigen Abmessung sowie mit schnelltrocknenden Acrylfarben und
entsprechenden Instrumenten ausgestattet, so dass sie ihre Arbeit
in einem festen Zeitrahmen abzuschließen in der Lage sind. Die
einzelnen Leinwände werden danach ein Teil der Gesamtausstellung.
Die Teilnahme der Künstler basiert auf Freiwilligkeit. Ihr Honorar
sei ihnen das Bewusstsein, an einen einmaligen Projekt teilgenommen
zu haben und der persönliche Imagegewinn, den die Teilnahme hieran
mit sich bringt. Nach Abschluss der Veranstaltung erhalten alle
Mitwirkenden darüber hinaus einen Ausstellungskatalog dieses komplexen
Werkes, an dem sie sich beteiligten.
Die einzelnen Bilder dieser Ausstellungen werden archiviert und nach
Beendigung der gesamten Aktion dem EU-Sitz in Brüssel zur Verfügung gestellt.
Eventuell werden sie als komplexes Kunstwerk versteigert und aus dem Ertrag
ein Fond oder eine Stiftung gegründet, die in dieser Form die Idee und den
Geist des Projektes widerspiegeln soll.
Die Veranstalter nehmen an, dass das Bild zu einem einmaligen Objekt wird,
dem ein Eintrag in das Guinness- Buch der Rekorde sicher ist, was den
Bekanntheitsgrad unzweifelhaft noch steigern wird. Zur Entstehung und
zum weiteren Schicksal dieser Aktion wird ein Dokumentarfilm entstehen.
Bis jetzt ist der erste Teil (Prag- Niederlande- Paris) auf VHS und CD-ROM erschienen.
Die Gelder, die diesem Kunstobjekt zufließen, speisen sich hauptsächlich
aus persönlichen Quellen der Mitglieder der Gesellschaft ORBIS PICTUS:
EUROPA. Als weiterer wichtiger Förderer sei die tschechische Werbeagentur
TP Corporation genannt. Wird die Aktion ein Erfolg, rechnen die Organisatoren
auch in Zukunft mit finanziellen Zuwendungen weiterer Sponsoren.
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